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 Inka Gottheiten und wichtige Fakten

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BeitragThema: Inka Gottheiten und wichtige Fakten   Mo Mai 16, 2011 8:18 am

Die Gottheiten werden meistens mit etwas verbunden, was teilweise sehr merkwürdig ist - wenn man sich fragt: Warum?


Gottheiten

Wie die Römer erlaubten die Inka den von ihnen integrierten Kulturen, ihre jeweiligen Religionen zu behalten. Im Folgenden werden einige der zahlreichen Gottheiten aufgezählt, die im Inka-Reich angebetet wurden. Viele von ihnen hatten überlappende Verantwortlichkeiten und Wirkungsbereiche. Soweit nicht anders beschrieben, darf als sicher angenommen werden, dass sie von verschiedenen Ayllus oder in bestimmten früheren "señorías" angebetet wurden:


* Awqakuq war der Kriegsgott und mit dem Planeten Mars verbunden.

* Amaru, die Riesenschlange, war ein Symbol des Wissens und der Weisheit.

* Als Apu, eigentlich „Herr“, wurden und werden Berggottheiten bezeichnet.

* Apu Qatiqil oder Apu Katikil (Apocatequil) war Gott des Donners und der Blitze.

* Ataguchu war ein Gott, der beim Gründungsmythos beteiligt war.

* Hawcha (Haucha) war der Gott der Gerechtigkeit und Vergeltung, der Herr über die Zeit, der mit dem Planeten Saturn in Verbindung stand.

* Ch'aska Quyllur (Chasca Coyllur) war die Göttin der Dämmerung, des Zwielichts und der Blumen. Sie schützte die Jungfrauen und jungen Mädchen. Sie wurde mit langem Haar dargestellt und stand mit dem Planeten Venus in Verbindung.

* Iqiqu war ein Gott der Feuerstelle und des Reichtums. Die Vorfahren schufen Idole, die ihn repräsentierten und legten eine Miniatur ihres Wunsches auf dieses Idol; es wurde geglaubt, dass dies dem Gläubigen die Erfüllung seines Wunsches bringen würde.

* Illapa, Apu Illapa, Illap’u oder Qhatuylla war ein ziemlich populärer Wettergott, der für Donner und Blitz zuständig war. Sein Feiertag war der 25. Juli. Es wurde angenommen, dass er im Sternbild des Großen Bären an der Milchstraße wohnt, in die er einen Krug hielt, um Regen zu machen. Er erschien als Mann in glänzender Kleidung, der eine Keule und Steine trug. Er war ursprünglich der Hauptgott des Königreichs Colla, nachdem der südliche Reichsteil Collasuyu des Tahuantinsuyu benannt war.

* Inti bzw. Tayta Inti (Vater Sonne) war der Sonnengott, Quelle des Lichts und der Wärme und Beschützer der Menschen. Inti galt als die bedeutendste Gottheit. Die Inka-Herrscher wurden als die direkten Nachkommen des Sonnengottes angesehen.

* K'uychi war der Regenbogen.

* Mama Allpa bzw. Allpamama war eine Fruchtbarkeitsgöttin, die eine Vielzahl von Brüsten besaß.

* Mama Killa (Mutter Mond) war eine Mondgöttin, die über Hochzeiten und Feste wachte. Sie war sowohl Tochter Wiraquchas und Mama Cocha, wie Ehefrau und Schwester von Inti. Sie fungierte als Mutter von Manco Cápac, Pachacámac, Kon und Mama Ocllo.

* Mama Kuka (Mama Coca) bzw. Kukamama war die Göttin der Gesundheit und der Freude. Sie war ursprünglich eine promiske Frau, die von ihren vielen Liebhabern halbiert worden war. Aus ihrem Körper wuchs die erste Cocapflanze, deren Blätter ein Mann nur kauen durfte, nachdem er einer Frau zum Orgasmus verholfen hatte. Dann sollten sie ihm Gesundheit und Freude bringen.

* Mama Pacha bzw. Pachamama war Ehefrau von Pachakamaq und eine drachenartige Fruchtbarkeitsgöttin, die über die Saat und die Ernte wachte. Sie verursachte Erdbeben.

* Mama Qucha bzw. Quchamama war die Göttin des Meeres und der Fische, Beschützerin der Seefahrer und Fischer. Einer Legende zufolge zeugte sie mit Wiraqucha Inti und Mama Killa.

* Mama Sara bzw. Saramama (Getreidemutter, auch Mama Zara) war Göttin des Getreides. Sie war mit den zahlreichen Maissorten (sara) verbunden. Diese fremden Pflanzen wurde gelegentlich als Töchter von Mama Sara angesehen. Sie stand außerdem in Verbindung mit Weidenbäumen.

* Pachakamaq (Erdmacher, span. Pachacámac) war ein chthonischer Schöpfergott, der ursprünglich von den Ichma angebetet wurde, bis er später in den Schöpfungsmythos der Inka einbezogen wurde.

* Parisya (Paricia) war ein Gott, der Sintfluten entsandte, um die Menschen, die ihn nicht adäquat Respekt zollten, zu strafen und zu töten. Möglicherweise ist dies ein weiterer Name für Pachakamaq.

* Paryaqaqa (Pariacaca) war die Berggottheit des Pariacaca, von der im Huarochirí-Manuskript als Gegenspieler des Wallallu Qarwinchu der Wanka berichtet wird. Er war der Uhrahn der Menschen von Huarochirí und bestrafte die schlechten Menschen mit einem Sturmregen. Als Falke geboren, wurde er später menschlich.

* Pirwa (Peruya) war der Gott des Überflusses und mit dem Planeten Jupiter verbunden.

* Supay war sowohl Gott des Todes als auch Herrscher des Uku Pacha und einer Rasse von Dämonen.

* Qawillaqa (Cavillaca) war laut Huarochirí-Manuskript eine jungfräuliche Wak'a, die eine Frucht aß, die tatsächlich das Sperma des Quniraya war. Bei der Entbindung eines Sohnes forderte sie den Vater auf, vorzutreten. Als niemand vortrat, warf sie ihren Säugling auf den Boden, und dieser krabbelte zu Quniraya. Sie war wegen Qunirayas geringen Standes beschämt und rannte an die Küste, wo sie sich und ihren Sohn in Felsen verwandelte.

* Qun (Kon) war Gott des Regens und des Südwindes. Er war Sohn von Tayta Inti und Mama Killa.

* Quniraya (Coniraya) bzw. Quniraya Wiraqucha war gemäß Huarochirí-Manuskript eine Gottheit (Wak'a), dessen Sperma sich in eine Frucht verwandelt hatten, von der Qawillaqa aß. Bei der Entbindung eines Sohnes forderte sie den Vater auf, vorzutreten. Als niemand vortrat, warf sie ihr Baby auf den Boden und es krabbelte zu Quniraya. Sie war wegen Qunirayas geringen Standes beschämt und rannte an die Küste, wo sie sich und ihren Sohn in Felsen verwandelte.

* Qupaqati (Copacati) war eine Gottheit der Seen.

* Quwatahulya (Cuatahulya) war der Götterbote.

* Urkawari (Urcaguary) war Gott des Metalls, der Juwelen und anderer wertvoller Rohstoffe.

* Wiraqucha (Huiracocha, Viracocha) war ein Schöpfergott in der vorinkaischen Mythologie, der als entfernter Gott im Hanan Pacha residierte.



Wichtige Fakten


* Mama Uqllu war Schwester und Ehefrau von Manqu Qhapaq. Sie soll den Inka die Kunst des Webens gelehrt haben.

* Mamakuna waren Nonnen nicht unähnlich und lebten in Tempelheiligtümern. Sie hatten ihr Leben Inti geweiht, lebten in Keuschheit und dienten dem Inka und den Priestern. Junge Mädchen des Adels und außergewöhnlicher Schönheit wurden vier Jahre als Aklla („Ausgewählte“) erzogen, worauf eine weitere Wahl darüber entschied, ob sie mamaconas wurden oder mit einem Adeligen verheiratet wurden. Sie wurden mit römischen Vestalinen verglichen.

* In einer Legende sandte Wiraqucha Unu pachakuti, die andine Sintflut, um die von ihm geschaffenen Riesen, die Tiwanaku errichtet hatten, zu vernichten.

* Wak'a ist ein Heiliger Ort bzw. ein Heiliges Objekt, wie beispielsweise ein schneebedeckter Berggipfel oder eine Mumie. In Quechua kann der Terminus Wak'a alles bedeuten, das aus dem gewöhnlichen, auch durch seine Ausdehnung herausragt, alles, das sich zum Kultobjekt in einem animistischen Kult eignet. Die Wak'as sind reale heilige oder göttliche Orte in der Geographie (wie ein Gebirge, eine Höhle, ein Fluss oder selbst ein Baum), die mit einer einzelnen Gottheit verbunden sind, genauer Orte, an denen der Geist der Persönlichkeiten, wie in allen animistischen Religionen zu spüren ist. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung magischer Energiespeicher.
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Inka Gottheiten und wichtige Fakten
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